Abstract
Der Beitrag untersucht die Rolle von externem Druck in der Welle der sogenannten "farbigen Revolutionen". Durch die Analyse dreier konkreter Fallbeispiele - der Rosenrevolution in Georgien (2003), der orangenen Revolution in der Ukraine (2004) und der Tulpenrevolution in Kirgisistan (2005) - versuchen wir die Wir - kungsbedingungen, aber auch die Beschränkungen, aufzuzeigen, denen externe Akteure, vor allem die USA und Russland, innerhalb der Bewegungen unter lagen, die die Massen mobilisierten - was schließlich zum Sturz der nichtdemokratischen Regime führte.